KOMETEN, TOD UND TEUFEL - Meilensteine der Kometenforschung

, Donnerstag

Zeit: 19:30 – 20:30 Uhr

Ort: Hörsaal Sternwarte Sohland

Prachtvolle Kometen mit einem leuchtenden Schweif tauchen unverhofft am Himmel auf und stören das Bild scheinbar ewiger Gleichförmigkeit am Firmament.
Deshalb wurde ihnen schon im Altertum eine besondere Bedeutung zugesprochen. Sie galten als Unheilsbringer und später gar als „Zuchtruten Gottes“. Sorgfältige Beobachtungen solcher Objekte enthüllten aber im Laufe der Jahrhunderte ihre wahre Natur. Spannende Entdeckungen von Tycho Brahe im 16. Jahrhundert, Edmond Halley und Schiaparelli in späterer Zeit sowie die Anwendung astrophysikalischer Beobachtungsmethoden im 19. Jahrhundert führten schließlich zu unserem heutigen Bild der Kometen.
Als kleine Körper des Sonnensystems können sie viel über die Entstehung unserer kosmischen Heimat verraten. Die Landung der Sonde „Philae“ im November 2014 auf der Oberfläche eines Kometen wird ein neuer, wahrhaft sensationeller Höhepunkt der Kometenforschung. Der Kometenaberglaube ist trotzdem noch nicht ausgestorben.

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